Rahmenprogramm 2020

wird Ende März 2020 veröffentlicht!

Rahmenprogramm 2019

das öffentliche Rahmenprogramm von Pentiment:
Alle Veranstaltungen finden in der Armgartstraße 24 statt.

Mo. 22.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Stephan Posé


Di. 23.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Tilman Knop

19.00 Uhr - Vortrag von Walter Kerkhof

Mi. 24.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Peter Niedertscheider

20.00 Uhr - „Der Gipfel - Performing G20“ Film + Diskussion von und mit Rasmus Gerlach (Infos, siehe unten)

Do. 24.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Mariette van Erp


Fr. 26.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Bettina Flitner

19.00 Uhr - Wochenausklang
Siggi´s Holzofen-Pizza, Kaffee, Kuchen, Bar + Snacks und DJ-Sanaz im Garten


Sa. 27.7.

10.30 - 17.00 Papierschöpf-Workshop
(Infos + Anmeldung, siehe unten)


Mo. 29.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Rik van Iersel


Di. 30.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Till Gerhard


Mi. 31.7.

18.00 Uhr - Vortrag von Jutta Bauer

Do. 01.8.

18.00 Uhr - Vortrag von Johannes Speder

Fr. 02.8.

18.00 Uhr - Vortrag von Thorsten Tenberken

19.00 Uhr - Fest:
Siggi´s Holzofen-Pizza, Kaffee, Kuchen, Bar + Snacks mit der Swing-Band “Billroad Buskers” und DJ-Sanaz im Garten

So. 4.8.

11.00 - 16.00 Uhr Ausstellung
Kaffee, Kuchen, Bar + Snacks im Garten


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Papierschöpf-Workshop:

“Papier Global”

mit Drew Matott und Jana Schumacher

Eine Reise durch die Welt mit der Kunst des Papierschöpfens:

Vor etwa 2000 Jahren wurde Papier in China erfunden. Seitdem hat die Kunst und Technologie der Papierherstellung eine lange Strecke zurückgelegt.

Gemeinsam entdecken wir wie Papier in China, Japan, Korea, dem arabischen Raum und in Europa hergestellt wurde und probieren es aus.

Der Kurs ist eine praktische Einführung in die unterschiedlichen Rezepte und Methoden des Papierschöpfens.

Je nach kulturellem Raum wird die Anwendung und Eigenschaften unterschiedlicher Faserarten wie Kozo (Maulbeerbaum), Flachs, Leinen oder Baumwolle vorgestellt.

Nach einer zweitägigen Trocknungszeit werden die Blätter an die Teilnehmer verschickt.

 In unserem Workshop unternehmen wir eine kulturelle Reise:

1. Wir reisen gedanklich nach China, lernen die Ursprünge des Papiers kennen und stellen Papier nach altem chinesischem Rezept her.

2. Papier folgte der buddhistischen Lehre. Wir entdecken gemeinsam die Besonderheiten der Papierherstellung in Korea und Japan.

3. Papier im arabischen Raum. Traditionelle Papierherstellungstechniken und Geschichten aus dem arabischen Raum.

4. Europa entdeckt Papier: eine neue Technologie erobert das Christentum. Die Ausbreitung des Papiers in Europa.

Neben informativer Geschichte vermitteln wir in diesem Workshop eine Vielfalt an praktischen Techniken!

Mehr Infos: peacepaperproject.org

Sa. 27.7. von 10.30 bis 17.00 Uhr im Garten der HAW, Armgartstr. 24

75 Euro incl. Materialgeld
(für Faserstoffe, innere Leimung, Pigmente, auch enthalten ist das Verschicken des Papiers und die Verpackung)


Anmeldung für den Papierschöpf-Workshop:

Name *
Name


„Der Gipfel - Performing G20“

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Film + Diskussion mit Rasmus Gerlach:

Ein Dokumentarfilm von Rasmus Gerlach
BRD 2018,
82 Minuten,
englische Fassung

 Der Film eröffnet mit der Aktion der „Frau auf dem Panzer“ am 7. 7. 2017 in der Kaiser-Wilhelm-Straße nah am Brahmsplatz. Eine junge Frau klettert auf einen Polizei-Panzer. Für einen Moment steht sie oben auf dem Dach. Dann beginnt die Polizei zu reagieren. Ein junger Mann filmt die Szene von seinem Balkon und entscheidet sich, sie per Live-Stream um den Globus zu schicken. Auch ein spanischer Journalist filmt diese besondere Performance auf der Straße und veröffentlicht seine Bilder via Twitter. Presse-Fotografen sind vor Ort - was vielleicht daran liegen mag, dass sich die Szene direkt vorm Gebäude des Springer-Konzerns abspielt. Die Frau wird von der Polizei zuerst mit Pfefferspray attckiert, bis sie nicht mehr sehen kann, daraufhin unsanft vom Panzer gezogen und hinter einem Wasserwerfer ausserhalb des Blickfelds der Journalisten misshandelt. Unter anderem wir ihr mit Fingern in die Augen gedrückt. Die Polizisten in ihren den ganzen Körper verhüllenden Monturen sind auswärtige Kräfte. Das hört man deutlich an den mit aggresivem Akzent gesprochenen Wasserwerfer-Durchsagen. Die Recherche hat ergeben, dass die Polizisten aus Wiesbaden stammen und der Polizei-Panzerwagen aus Mülheim.

 Der Polizei-Panzer wird durch den Film hindurch als Motiv immer mal wieder erscheinen - wird sogar von einem Polizisten beinahe zärtlich mit einem Handfeger gesäubert. Em Ende sieht man den Polizei-Panzer mit den beiden gleichfalls im Film sehr oft aufkreuzenden Wasserwerfern Blu1 und 2 vor der Hamburger Kunsthalle. Am Tag nach den Protesten wurde der Bevölkerung freier Eintritt ermöglicht. Als Schlusssequenz des Films dienen Bilder des verwüsteten Schulterblatts nach den Ausschreitungen. Es sind ruhige vom Fahrrad gedrehte Kamerafahrten über das Schlachtfeld ohne Kommentar.

Bis dahin ergibt sich ein emotionsgeladener Erfahrungsraum im Film.



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