
Die inszenierte Wirklichkeit
Thema des Kurses ist gegenständliche Malerei mit Schwerpunkt auf Sujets wie Architektur, Landschaft, Stadtlandschaft, Gärten
Die inszenierte Wirklichkeit
Thema des Kurses ist gegenständliche Malerei mit Schwerpunkt auf Sujets wie Architektur, Landschaft, Stadtlandschaft, Gärten und Parks, aber auch Interieurs, Stilleben und figurative Entwürfe sind willkommen.
Ziel ist jedoch nicht fotorealistische Darstellung oder reines Naturstudium, sondern die Entwicklung eines Bildes.
Das heißt, es geht um die Komposition eines Gemäldes, das eine Verdichtung der Wirklichkeit darstellt und das zugleich innerliche wie auch äußerliche Qualitäten aufweist. Eines Bildes, das mit der Wirklichkeit der äußeren Erscheinungen ebenso zu tun hat wie mit der Emotionalität des Künstlers und des Betrachters.
Dafür werden, zwar von der Wirklichkeit abgeleitete, aber über Zeichnungen und Skizzen inszenierte Kompositionen erarbeitet. Wichtig sind hierbei Licht, Farbe und Dramaturgie.
Die Darstellung von Licht, die Entwicklung einer Farbwelt und der kompositorische Spannungsaufbau werden wichtige Elemente des Kurses sein.
Zentrales Interesse ist, einen persönlichen Blick auf die Welt
zu definieren, zu erforschen woher das Interesse und die Vorliebe für bestimmte Dinge oder Szenerien rührt. Was deren Anziehung ausmacht. Eine Schnittmenge zu finden zwischen der Darstellung von Welt und dem reflektierten persönlichen Empfinden (Wünschen, Sehnsüchten, Ängsten usw.).
Es geht um den schmalen Grad zwischen Innerlichkeit und Äußerlichkeit. Aber vor allem geht es um Malerei.Motive können vor Ort gesucht werden, aber auch das Mitbringen von Skizzen, Entwürfen, Fotografien, Filmen usw., die das eigene Interesse geweckt haben, ist hilfreich für die Entwicklung von Bildmotiven.
Trotz einer Vorliebe für die Ölmalerei sind alle Maltechniken, wie Acryl- oder Wasserfarben, möglich.Vorhandene Arbeiten können gerne zur Besprechung mitgebracht werden.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch
Kursdauer
*3-wöchige Kurse können in der Regel auch 2-wöchig gebucht werden (s.u. Teilnahme).
Kursmaterial
Bitte mitbringen oder vor Ort besorgen: Zeichenblock DIN A3, verschieden weiche Bleistifte, evt. Digitalkamera.
Grundierte Leinwände oder Malpappen, Paletten, Glasplatten, beschichtete Pressholzplatten zum Farbmischen.
Ölfarben und Leinöl, oder andere Farben je nach Vorliebe.
Für farbige Grundierungen: günstige Dispersions-Abtönfarben Weiss, Schwarz, Rot, Gelb, Blau. Verschiedene Pinsel, Pappteller zum Mischen, Mallappen (Stofflappen), verschraubbare Gläser für Malmittel, Terpentinersatz zum Pinsel waschen (Ölmalerei).
SID GASTL
geboren 1955 in Nürnberg. Lebt und arbeitet in Berlin.
Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste
in Nürnberg.
Preise und Stipendien
Förderpreis der Landeshauptstadt München für Bildende Kunst 2001
Stiftung Kunstfonds, Bonn: Arbeitsstipendium 2003
Kunstpreis für Malerei des „Erwin von Kreibig Museums“, München, 2003
Woldemar-Winkler-Preis, Gütersloh, 2007
sid-gastl.com

Der Zufall als Einfall
In diesem Kurs wollen wir erproben, den Zufall als anregende Technik zu begreifen und in den gestalterischen Prozess zu
Der Zufall als Einfall
In diesem Kurs wollen wir erproben, den Zufall als anregende Technik zu begreifen und in den gestalterischen Prozess
zu integrieren.
Was passiert, wenn wir uns mit unserem allzu gesteuerten Wollen aus der Gestaltung zurücknehmen und ungesteuerten Kräften das Feld überlassen?
Einerseits kann uns der Zufall in der Motivfindung behilflich sein. Dazu nutzen wir Techniken wie Collage oder beispielsweise Inszenierungen aus zufällig gefundenen Materialien, um der Imagination auf die Sprünge zu helfen. Dies könnte zu Motiven führen, die in Malerei übertragen oder integriert werden, aber auch zu eigenständigen Arbeiten.
Anderseits kann der Zufall als Leitmotiv sich auf den Umgang
mit dem Material Farbe beziehen, indem wir versuchen werden verschiedene Techniken unkonventionell zu nutzen oder
zu mischen. Wie kann man mit Farbe umgehen und dabei Unbeabsichtigtes und nicht Vorhersehbares einbeziehen.
Was passiert wenn wir Farbe z.B. drücken, schieben, spachteln, lasieren, spritzen, träufeln, auswaschen, übermalen, übergießen, übersprayen?
Es könnten auch Instrumente zum Farbauftrag selbst gefertigt werden und verschiedene Malgründe erprobt werden.
Ich erwarte von den Teilnehmern Offenheit, sich auf das Experimentieren einzulassen. In Einzelgesprächen werden anhand eigener Arbeiten individuelle Perspektiven entwickelt. Dabei muss die persönliche Herangehensweise keineswegs auf Malerei beschränkt bleiben, denkbar wäre ebenso eine Ausweitung in Richtung Installation, Skulptur, Fotografie.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch
Kursdauer
*3-wöchige Kurse können in der Regel auch 2-wöchig gebucht werden (s.u. Teilnahme).
Kursmaterial
Bitte mitbringen oder nach Bedarf vor Ort besorgen:
Ölfarbe, Acrylfarbe, Lack etc., Pinsel, Palette, Mischgefässe, Lappen, Klebstoff, Schere, Papier, Pappe, Leinwand
TILL GERHARD
geboren 1971 in Hamburg. Lebt und arbeitet in Hamburg.
1992-93 Muthesius Hochschule für Kunst und Gestaltung, Kiel
1993-98 Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg



Low- und High-Art meet Street-Art
Collage, Zeichnen, Malerei. Der Kurs wird von meinem Sohn und mir zusammen geleitet, wir sprechen Deutsch-Englisch.
Low- und High-Art meet Street-Art
Collage, Zeichnen, Malerei. Der Kurs wird von meinem Sohn und mir zusammen geleitet, wir sprechen Deutsch-Englisch.
Wir werden Musik und Songtexte mitbringen.
Aus Malerei können Poster und aus Songtexten Comics werden. Wir arbeiten mit verschiedenen Zeichenmaterialien und Farbe auf Papier oder Leinwand (keine Keilrahmen).
Wir gehen vom Format 70 x 70 cm aus, damit wir als Gruppe am Ende Serien wie ein Comic präsentieren können.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch, Holländisch
Kursdauer
*3-wöchige Kurse können in der Regel auch 2-wöchig gebucht werden (s.u. Teilnahme).
Kursmaterial
Bitte mitbringen oder nach Bedarf vor Ort besorgen: Verschiedene Zeichenmaterialen, Farben, Papier oder Leinwand (keine Keilrahmen), Format 70 x 70 cm.
Weiteres nach individuellem Bedarf.
RIK VAN IERSEL
von 1979-1983 Grafikdesigner für Jugend- und Musikzentrum “de Effenaar”, Eindhoven.
Spielt seit 1978 in den Bands Starling, Der Junge Hund, La Majeur Pipe au Bois, Simulated Wood, Lieber Thee, Senga Etna und vielen freien Musikprojekten wie “Add Instant Life” im MU Eindhoven und “Transparency Wolk” in Venlo.
Seit 1998 diverse Video- und DVD-Arbeiten.
1998 und 2004 Gastprofessor an der Internationalen Sommerakademie Pentiment / FH Hamburg.
2007 Gründung von Beukorkest zusammen mit der Niederländischen Band Stuurbaard Bakkebaard.
rikvaniersel.nl
JOSHUA VAN IERSEL
geboren 1986 in Eindhoven, Niederlande
Maler, Gestalter von Musikplakaten und Plattencovern, Schlagzeuger in den Bands WOODY&PAUL, STEREO MONSTER MEN, BEUKORKEST.



Zeichnen aus verschiedenen Perspektiven:
A Drawing Laboratory
In unserem Zeichenkurs von zwei unterschiedlichen
Zeichnen aus verschiedenen Perspektiven:
A Drawing Laboratory
In unserem Zeichenkurs von zwei unterschiedlichen Künstlerinnen aus zwei unterschiedlichen Ländern untersuchen wir zwei unterschiedliche Perspektiven:
Der Blick von uns auf anderes, aber auch das Abwenden von
der Umwelt und das Hinwenden auf uns selbst und unsere Art
zu zeichnen.
So wollen wir auf der einen Seite durch Zeichnen den eigenen Blick auf unsere Umgebung verstehen und uns mit einer Vielzahl an Übungen und Experimenten von unserer gewohnten Art zu zeichnen lösen.
Auf der anderen Seite wollen wir den Blick anderer auf unsere Umwelt untersuchen, etwa der Medizin (z.B. mit einer Exkursion in die medizinische Bibliothek), der Biologie, der Sprache
und Literatur.
Wir werden auch mit Hilfe von Fotos aus Tageszeitungen und Zeichnungen anderer Künstler unsere eigene Betrachtungsweise schärfen und zu eigenen Zeichnungen inspirieren lassen.
Wir veranstalten den Kurs unter der Bezeichnung „Labor“, in dem wir auf alle erdenkliche Arten experimentieren und forschen um neue Techniken zu entdecken und miteinander zu teilen. Unsere Absicht ist nicht, die klassischen Zeichentechniken zu ignorieren, uns jedoch neue Perspektiven des Zeichnens bewusst zu machen und eigene Techniken zu entwickeln.
Beispielübungen:
1. Mit einer Linie die Kontur einer Figur oder eines Objektes zeichnen. Die Linie hüllt den Gegenstand ein und umschließt ihn, während sie gleichzeitig verdeutlicht, was sie verbirgt.
Mit einer Vielzahl von Linien oder Pixeln lösen wir diese Linie wieder auf und machen so sichtbar, was wir dahinter vermuten.
2. Wir definieren das Papier oder jedes andere Material als Ort, auf dem wir unmittelbar unsere Spuren hinterlassen, während wir reden, laufen, arbeiten, ausruhen, wo jede Geste, jede Bewegung unseres Körpers sich unmittelbar „abzeichnet“. Mithilfe von Kohlepapier, das wir über das Zeichenpapier legen, „zeichnen“ sich z.B. solche Spuren unseres Körpers ab, von uns entwickelte Zeichenwerkzeuge werden zu Verlängerungen
des Körpers.
3. Animation: schnelle Zeichnungen auf Tafeln mit Kreide oder abwaschbarem Filzstift, die wir immer wieder überzeichnen und abfotografieren.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch
Kursdauer
*3-wöchige Kurse können in der Regel auch 2-wöchig gebucht werden (s.u. Teilnahme).
Kursmaterial
Bitte mitbringen oder nach Bedarf vor Ort besorgen:
Eigene favorisierte Stifte und Malutensilien.
Zum Beispiel Buntstifte, Kohle, Blei- und Graphitstifte, Tusche, Feder, Ölkreiden, Aquarellfarben, verschiedene weiße
und schwarze Papierformate, großformatige Bögen oder Papierrollen, Kohlekopierpapier schwarz oder blau, Kreppklebeband. Gegebenenfalls Isolierklebebänder, Schere, Wassergefäße, Holzplatten, Tafelmalfarbe, wenn vorhanden eigene digitale Kamera.
Es können im Laufe des Kurses weitere Materialien hinzukommen. Eventuell anfallende Modellkosten werden auf die Kursteilnehmenden umgelegt.
IRIT HEMMO
1961 geboren in Israel, lebt und arbeitet in Tel Aviv.
Seit 1997 Senior Lecturer am Department of Visual Arts, Bezalel Academy of Art and Design
Studium
1982-1983 John Herron School of Art, Indianapolis University, Indiana, USA
1983-1986 Hamidrasha, School of Art Teaching, Ramat Hasharon
Preise
1992 Young Artist
1996 Incentive Prize
2000 Israeli Minister of Education Prize.
The Minister Of Education
2003 Hamburg Cultural Minister, Deutschland
2003 America Israel Foundation
2003 Eisen - Picrd Stiftung
2003 Israel America Foundation
2006 The conculatel for culture & and art of Mifal Ha’payis
2006 Israel Museum. Israel Museum Prizes for Art & Design, IDB prize for an Israeli artist
Künstlerresidenzen
2003 Merian Stiftung, IAAB, Basel, Schweiz.
irithemmo.com
JENNI TIETZE
1968 geboren in Celle, lebt seit 1991 in Hamburg.
Studium
1991 - 1992 Studium an der „Akademia Sztuk Pieknych“ (Akademie der schönen Künste) Krakau, Polen
1992 - 1999 Studium der Visuellen Kommunikation, Hochschule für bildende Künste Hamburg, Schwerpunkt „Animationsfilm“.
Diplom „Visuelle Kommunikation“
2000 - 2001 Mitglied des Austausches von israelischen und deutschen KünstlerInnen in Tel Aviv und Hamburg
2006 Workshop mit israelischen Studenten, Bezalel Academy of Art and Design Jerusalem
2011 sechsmonatiger Studien- und Arbeitsaufenthalt Valencia, Spanien
Stipendien
2000 - 2002 Stipendium für künstlerischen und wissen-schaftlichen Nachwuchs der Stadt Hamburg
Juli 2004 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
jennitietze.de

Wir kneten uns einen Wolf
Der Kurs beginnt mit einer „Einführungswoche“, während der nach „offener Aufgabenstellung“ gearbeitet wird. Täglich werden
Wir kneten uns einen Wolf
Der Kurs beginnt mit einer „Einführungswoche“, während der nach „offener Aufgabenstellung“ gearbeitet wird. Täglich werden neue Arbeitstitel bzw. offene Aufgaben gestellt, die den Einstieg in die freie Arbeit in der zweiten Woche erleichtern.
Im Anschluss an die Einführungswoche werden bereits erste Arbeitsgespräche geführt, je nach Wunsch individuell oder in der Gruppe. Auch später werden immer wieder Fragen zum Material, zur Technik, Form und zu den Inhalten der entstehenden Arbeiten und sich daraus ergebenden Konsequenzen besprochen. Die freie Arbeit erlaubt jedem, auf seine Weise zu beginnen und zu arbeiten. Es gibt keine pauschalen Regeln, keinen festen Plan – jeder wird seinen eigenen Weg entwickeln.
Während der dritten Woche wird konkret auf die Endausstellung hin gearbeitet: vom individuellen Ausstellungsbeitrag über die gemeinschaftliche Ausstellungskonzeption bis hin zur Hängung. Mein Kurs richtet sich an Menschen, die raumbezogen arbeiten wollen oder sich für plastisch/skulpturale Ansätze interessieren. Ich erwarte von den Teilnehmern die Fähigkeit, selbstständig
zu arbeiten, Neugierde und Offenheit.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch
Kursdauer
*3-wöchige Kurse können in der Regel auch 2-wöchig gebucht werden (s.u. Teilnahme).
Kursmaterial
Material sollte selbst mitgebracht werden oder, wenn sich bestimmter Materialbedarf während des laufenden Kurses ergibt, vom Kursteilnehmer vor Ort individuell organisiert werden. Basisausrüstung sind Zeichenutensilien, Papier, Tape, Cutter und je nach Vorliebe und Bedarf: Draht, Pappe, Styropor, Folie, Modelliermasse, Stoff, gefundene Objekte etc.
Bitte eigene Zeichnungen/Arbeiten/Skizzen mitbringen.
KATIA KELM
geboren in Burlington (US), lebt und arbeitet in Hamburg.
1992-99 Studium/Diplom HfBK Hamburg bei Bogomir Ecker
und KP Brehmer
Seit 1999 freischaffende Künstlerin
Stipendien/Preise
1999 K.H. Dietze Diplom-Preis
2000 Hamburger Arbeitsstipendium
2001 Lichtwark Stipendium
katiakelm.de

Der Körper als Modul
Zuerst geht es um die klassische Betrachtung des Körpers, um dann im Kursverlauf durch Dekonstruktion und
Der Körper als Modul
Zuerst geht es um die klassische Betrachtung des Körpers, um dann im Kursverlauf durch Dekonstruktion und Neuzusammensetzung verschiedener Elemente zu neuen skulpturalen Formen und Ansätzen zu kommen.
Wir beschäftigen uns mit Materialien wie Gips, Styropor, Papiermaschee.
Egal ob Sie gegenständlich oder abstrakt arbeiten wollen,
wir versuchen im Laufe des Kurses in einer prozesshaften Arbeitssituation unsere persönlichen Schwerpunkte zu entwickeln.
Ziel ist es eigenständige bildhauerische Lösungen zu erarbeiten und den eigenen künstlerischen Ansatz zu überdenken und weiterzuentwickeln.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch
Kursdauer
*3-wöchige Kurse können in der Regel auch 2-wöchig gebucht werden (s.u. Teilnahme).
Kursmaterial
Styropor, Gips in verschiedenen Härtegraden, Grundmasse
für Papiermaschee werden vom Kursleiter besorgt und können durch eine Umlage bei Ihm erworben werden.
Werkzeuge: Wir benötigen Zeichenblock, Papierrolle, Bleistifte, Cutter, Spachtel, alte Stemmeisen (zur Gipsbearbeitung), Hammer, Knüpfel, Beil, Fuchsschwanz, Beil, Raspeln, grob/fein, Schleifpapier, verschiedene Körnungen, Gipsbecher, Plastikschalen, Eimer. Kamera für die Dokumentation der eigenen Arbeit während des Kurses.
Bitte bringen Sie Fotos ihrer Arbeiten mit.
JOHANNES SPEDER
geboren 1965 in Bonn, lebt und arbeitet in Hamburg.
1989 - 94 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Professor Alfred Hrdlicka, Meisterschüler
1994 - 98 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien als Meisterschüler bei Michelangelo Pistoletto, Abschluss: Magister artium.
Diverse Bühnenbilder für Berlin und Hamburg



Freie Druckgrafik
Wir bieten Sieb-, Linol- und Holzdruck an. Tilman Knop ist der Siebdrucker, Walter Kerkhofs der andere. Wir sind ein
Freie Druckgrafik
Wir bieten Sieb-, Linol- und Holzdruck an. Tilman Knop ist der Siebdrucker, Walter Kerkhofs der andere. Wir sind ein strenges Ehepaar, machen alles getrennt und doch zusammen.
Alle Kombinationen von Objekt, Siebdruck, Aquarell, Linolschnitt, Malerei, Holzdruck, zweidimensional, dreidimensional, etc., sind möglich.
Wer eine gute Idee hat, kann alle Techniken bei uns dafür anwenden. Es genügt aber auch eine einzelne Technik, wenn jemand nur diese schätzt.
Wer will, kann ein Buch oder eine kleine Edition drucken.
Eigene Ideen sind wichtig – wir reden über Inhalte.
Stichworte: Zeichnung, Foto, Kopie, Stempel, Struktur, Schrift, ausgeschnittene Form, vergrößern/verkleinern, verfremden, Computer, basteln... keine T-Shirts!
Überrascht euch selbst!
Kurssprachen
Deutsch, Englisch, Holländisch, Französisch, Polnisch
Kursdauer
3 Wochen
Kursmaterial/Ausstattung
Mitbringen oder vor Ort besorgen: Übliche Zeichenmaterialien, d.h. Schere, Cutter, Pinsel, Klebeband: transparent (Scotch grün), Krepp-Klebeband.
Klebeband um die Siebe abzukleben muss man bei Walter Kerkhofs kaufen, weil es nur ein gutes gibt (Rolle 50 m: 2,50€)
Siebdrucker bringen z.B. leere Marmeladengläser mit,
um während des Kurses die Siebdruckfarben aufzubewahren.
Wer Lino/Holzdruck machen möchte, auch in Kombination
mit Siebdruck oder Aquarell/Gouache usw., braucht natürlich Linomesser. Einfache Werkzeuge sind o.k. Boesner hat z.B. Linobesteck (5 kleine Schneidewerkzeuge; Bestellnummer: 120100). Ebenfalls bei Boesner gibt es sehr gute Schweizer Werkzeuge, die teurer sind.
Holz oder Lino kaufen wir am ersten Tag.
Um Vorlagen herzustellen, brauchen wir einen Transparentblock A3 90/110g. Wie die Transparentvorlagen gemacht werden, besprechen wir am ersten Tag. Es hängt davon ab, wie jede(r) arbeiten möchte. Hochwertiges Druckpapier kann im Kurs günstig gekauft werden.
Kosten für Druckmaterial (Farben usw.) werden im Kurs umgelegt, den ungefähren Betrag dafür können wir im Frühjahr angegeben. Wer vorhat, Siebdruck mit Objektbau zu kombinieren, bringt bitte das dafür benötigte Material mit (Holz, Blech, Aluplatten, Kunststoff, ...).
Teilnehmerzahl:
14
WALTER KERKHOFS
geboren 1944 in Reusel/NL.
Lebt als freischaffender Künstler in Tilburg/NL.
Studium: Kunstschulen in Tilburg, Rotterdam, Pozen (PL).
Dozent für Druckgrafik, HAW Hamburg;
Leitung diverser Workshops;
Gastprofessur Pentiment 1997, 2001/02/07/08/11.
mularimulari.nl
TILMAN KNOP
geboren 1965 in Hamburg. Lebt und arbeitet in Hamburg.
1988–1994 Studium der Malerei und Graphik an der Fachhochschule Hamburg
2007 Lehrauftrag/Siebdruck, Hochschule für bildende Künste, Hamburg
tilman-knop.de

The Speaking bodies
Framing, position of bodies, blood – participants will be confronted collectively and individually to a set of photographic
The Speaking bodies
Framing, position of bodies, blood – participants will be confronted collectively and individually to a set of photographic exercises.
To think about the back and forth between private and public space. Instant photography or Mise en scène stresses the need for an exchange between the photographer and his model.
The purpose will be: how to express an idea with bodies.
This experience of reality will take place in the city.
course languages
English, French
course period
3 weeks
material
Nothing special, just something to take images.
Material depends on individual work.
facilities
Mac-Computerlab may be used at stated hours.
If available bring your own labtop (WLAN may be provided).
DENIS DARZAYQ
born in Paris, France, in 1961.
Current residence Paris, France
Education
Graduate from L‘école national des Arts décoratifs in 1986.
Prizes
Altadis prize 2001
World press photo 2007, first prize: series Art and entertainment
Artist residencies:
2011 Miami, Fountainhead residency, U.S.A.
2010 Brest, Centre Atlantique de la Photographie
2009 Résidence d’artiste, Atelier de post-production au Centre Photographique d’île de France
denis-darzacq.com

An impossible Journey
We will proceed from our experiences from journeys and observations of people‘s, animals‘ and nature‘s actions –
An impossible Journey
We will proceed from our experiences from journeys and observations of people‘s, animals‘ and nature‘s actions – corresponding to their necessities – and turn this narrative and personal material into an „impossible journey“.
Impossible in reality , but possible in the creative act of drawing and the animation of drawings.
The workshop invites to create a little animated film, drawing by drawing, in black and white. Each student will edit his or her own drawings him-/herself in Adobe Photoshop, cut the material in Final Cut Pro und create his/her soundtrack in Soundtrack Pro. Help and support with all technical questions will be offered by Cristiano Pinna, a film and cinema technician who works with sound and video.
course languages
English, Italian
course period
2 weeks
material / facilities
There will be several Mac-workspaces for participants.
If possible, please bring your own laptop.
There will be additional costs for copies/prints.
STEFANO RICCI
born 1966 in Bologna, lives in Quilow.
Since 2005 teaching at Hamburg University of Applied Sciences, Department Design.
Since 2004 lecturer for comics at University Udine, Italy. Since 1985 publication of comics and drawings in numerous newspapers, magazines and books.
Since 1995 supervision of the series „Edizioni Grafiche“ from gallery and printing company Squadro, Bologna; founder and coeditor of the magazine „Mano“; designer of posters and playbills for theaters.
Coordinated creative projects and book series have been awarded in 2000 with the Design Index price of ADI and in 2003 with the Golden Compass.
Since 2003 artdirector of Bianco e Nero, the Center of Experimental Cinema‘s magazine, Rome.
mamiverlag.de/stefanoricci.html
CRISTIANO PINNA
born 1969 in Ancona, lives in Cesena.
He took a degree in Law at the Bologna University and he is qualified to practice as a lawyer. He studied direction and set design in London (St. Martin's School of Art) and editing in Milan. He has been recently exhibiting in 52a esposizione d'arte di Venezia (with OBR Genova); Zadig, Palazzo Medici Clarelli, InternoVentidueArte Contemporanea, Factory Club in Roma; Galleria 1SQM in Rimini.
He works for the theatre (collaboration with Societas Raffaelo Sanzio, Cesena) and the cinema (indipendent and animation movies): Nobiluomo is his first full length film. In last years he's working with Stefano Ricci as sound and video animation editing.

Imaginäre Welten: Realität und Fantasie illustrieren
Jose Ortega y Gasset verglich einmal die Leinwand mit einem Fenster, durch das man beobachten kann, wie ein Garten Gestalt
Imaginäre Welten: Realität und Fantasie illustrieren
Jose Ortega y Gasset verglich einmal die Leinwand mit einem Fenster, durch das man beobachten kann, wie ein Garten Gestalt annimmt; Claude Monet malte die Pflanzen in seinem eigenen Garten; Ian Hamilton Finlay gestaltete seine eigenen Gärten nach den Gärten in seinen Gemälden.
Wenn wir zeichnen und malen, verschwimmt die Grenze zwischen Innen und Außen. Wir verinnerlichen die Außenwelt und visualisieren unsere Innenwelt.
Ein Illustrator dokumentiert nicht die Welt, sondern verschafft vielmehr Einblick in seine eigene, persönliche Wahrnehmung der Welt. Zeichnen beinhaltet nicht nur Sehen sondern auch Fühlen, Erkennen, Analysieren und Kommunizieren.
Wie wir sehen und was wir darstellen ist immer subjektiv.
Eine Zeichnung oder ein Gemälde erhebt nicht den Anspruch, objektiv zu sein.
Illustrationen veranschaulichen wer wir sind und wie wir die Welten in und um uns herum wahrnehmen.
Für diesen Kurs wird jeder Teilnehmer eine imaginäre Welt,
ein Land oder einen Ort erfinden, der nur in der eigenen Welt existiert, und diesen durch das Medium Illustration sichtbar machen. Dieser Ort kann der Vergangenheit entstammen oder in der Zukunft existieren. Er kann auf einem anderen Kontinent oder Planeten, in einem anderen Universum, über- oder unterirdisch, in einer anderen Dimension, sichtbar, unsichtbar, physisch oder rein emotional existieren.
Wie sieht dieser Ort aus, wie funktioniert er?
Wer sind seine Bewohner und wie leben sie? Woher kommen sie, wohin gehen sie? Worauf basiert ihre Ethik, woran glauben sie, was begehren und was fürchten sie?
Zu diesem Thema können Bücher, Serien von Zeichnungen und Malereien, Objekte oder Installationen entstehen.
Als abgeschlossene Projekte denkbar sind: illustrierte Lexika, Tagebücher, wissenschaftliche Aufzeichnungen, Bibeln, Kochbücher, Schulbücher, illustrierte historische Berichte, Brett- oder Videospiele, oder Sammelkästen, die die Fundstücke des erforschten Ortes enthalten.
Diese persönlichen Berichte werden viel mehr über die berichtenden Personen selbst als über den imaginären Ort erzählen. Kursteilnehmer werden dabei ihre visuelle Vorstellungskraft und ihre Fähigkeit, Ideen festzuhalten, zu visualisieren und zu kommunizieren, erweitern.
Der Kurs beinhaltet kurze und lange Übungen, Einzel- und Gruppenbesprechungen, Präsentationen und gegebenenfalls Exkursionen. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!
Kurssprachen
Deutsch, Englisch
Kursdauer
2 Wochen
Kursmaterial
Großformatiger Zeichenblock (A3) und Mal- und Zeichenutensilien Ihrer Wahl.
NORA KRUG
geboren 1977 in Karlsruhe, lebt in New York.
1996-1999 Liverpool Institute for Performing Arts, England (founded and chaired by Paul McCartney)
BA honors Performance Design (set design, graphic design for theatre and music), first class degree
1999-2002 University of Arts Berlin, Germany
2002-2004 School of Visual Arts New York, USA
nora-krug.com

Geometrie und Drapage
Madeleine Vionnet durch Origami verstehen
Um die Konstruktion eines Kleidungsstücks nachzuvollziehen,
Geometrie und Drapage
Madeleine Vionnet durch Origami verstehen
Um die Konstruktion eines Kleidungsstücks nachzuvollziehen, muss man ihre Geometrie (den Schnitt) immer im Hinterkopf behalten.
Bekleidung kann man auch als kleine Architektur aus Stoff betrachten; die Linie hält als Säule die Form aufrecht und die Fläche füllt den Zwischenraum wie eine Wand.
Die Linien begegnen sich in einem geometrischen Muster, während die Flächen sich zu einer kubistischen Skulptur addieren. In diesem Sinne gibt es viele Parallelen zu der japanischen Tradition des Origami.
In der Kunst des Origami geht man von einem Blatt Papier aus und faltet es auf bestimmte Weisen, bis ein plastisches Objekt
aus diesen vielen Flächen entsteht. Wenn man dieses Objekt wieder auseinanderfaltet, bleibt ein komplexes geometrisches Muster.
Dieser Prozess wiederum erinnert an die Welt des Kubismus, insbesondere an ihre Architektur, die in den 1920ern in Prag ihren Höhepunkt erreichte. Zur selben Zeit setzte sich in der Pariser Modewelt Madeleine Vionnet mit der Geometrie des Stoffes auseinander. Ausgangspunkt ihrer Kreationen war der Japonismus, der damals in Paris boomte, weshalb ihre Arbeiten Ähnlichkeiten in der Konstruktion zum Origami aufzeigen. Später wurde sie vom Kubismus inspiriert und verarbeitete bewusst Themen der Geometrie in ihren Kleidungsstücken.
Mit der Zeit fügte sie den Aspekt der Schwerkraft hinzu, die einen weichen Fall und die Drapage des Stoffs ermöglichte, sodass es ihr gelang die Konventionen des Gestaltungsdenkens zu dekonstruieren.
Die Schönheit der Mode ist nicht auf die fertige, getragene Kleidung zu beschränken; der Papierschnitt, die zugeschnittenen Schnittteile, der gesamte Herstellungsprozess hat eine Ästhetik für sich.
In diesem Kurs werden wir uns an das Origami, die Architektur und an die Designerin Madeleine Vionnet aus der Perspektive der Mode annähern:
- Origami und Schnittkonstruktion
Modische Schnitte, vor allem Sakkos bzw. Blazers, werden durch eine Kombination von Drapage und Origami neu interpretiert.
- Origami und Architektur
Durch Experimente mit der Origamiarchitektur (architektonische Entwürfe aus Papier), soll ein neuer Zugang zur Architektur geschaffen werden, der wiederum für die innovative Schnitt-konstruktion hilfreich werden soll.
- Origami und Vionnet
Die Arbeiten Vionnets aus den Zwanzigern (ca. 12 Modelle) werden unter Anwendung des Basiswissens über Origami und Geometrie durch das Drapieren rekonstruiert.
Bitte beachten Sie: Der Kurs richtet sich ausschließlich an Fortgeschrittene aus dem Bereich Mode, die bereits grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen der Drapage besitzen.
Die vollständige Teilnahme über zwei Wochen ist Bedingung.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch, Japanisch
Kursdauer
2 Wochen
Kursmaterial/Ausstattung
Bitte mitbringen oder vor Ort besorgen:
Übliche Schnittutensilien, Stoffschere, Papierschere, Lineal 50 oder 60cm, Kurvenliniale, Schneiderwinckel, Maßband, Nähnadeln, viele Stecknadeln, Bleistifte oder Minenstift (B-B4), Filzstifte (z.B. edding 1200), Nähnadeln, Nähgarn (weiss), Rädchen, Cutter, Cutting mat (A4 oder größer), Pritt, Tesafilm. Nesselstoff für den ganzen Kurs wird über Pentiment besorgt
und die Kosten auf die Teilnehmer umgelegt.
Es stehen einige Nähmaschinen zur Verfügung (manche zeitlich begrenzt in einer Nähwerkstatt). Um individuell durchgehend und unabhängig arbeiten zu können, empfehlen wir möglichst Nähmaschine und Bügeleisen mitzubringen. Schneiderpuppen werden zur Verfügung gestellt (Teilnehmer haften für Schäden).
Teilnehmerzahl:
17
TAMOTSU KONDO
geboren 1965 in Tokyo (Japan), lebt in Berlin.
1984-88 Modedesign-Studium am Bunka Fashion Callege (BFC) in Tokyo.
1988-95 als Designer und Schnitttechniker mit Drapierungstechnik bei „YUCA Fashion Studio Hamburg“.
Seit 1995 freiberuflich tätig als Designer und Schnitttechniker für mehrere Modehäuser.
2009 Gründung des „ICF Institute of contemporary fashion” und Entwicklung einer neuen Schneiderbüste
Professuren/Dozenturen:
1995 Gastprofessur am Fb Gestaltung der FH Hamburg.
Seit 2003 Gastprofessur an der „Nagoya University of Arts and Sciences in Japan“.
Seit 2003 Gastprofessur an der „Kyoto University of Art and Design“ in Japan.
Seit 2006 Dozent an der Universität der Künste Berlin.
Seit 2009 Professur an der AMD Akademie Mode & Design Berlin
Lehraufträge:
OSZ Bekleidung und Mode Berlin.
Akademie Mode Design Hamburg, Düsseldorf und München..
Pentiment, Internationale Akademie für Kunst und Gestaltung, HAW Hamburg, 1995-1998, 2004.
FH Hannover.
Hochschule für Künste Bremen.
Institut für Textil und Bekleidungstechnik, Universität Hannover.
FH Pforzheim.
Hochschule für Bildende Künste Dresden (Kostümgestaltung).
Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
St.Petersburg Fashion school ARTFUTURE
Moscow International Academy - Institute of Design and Publicity.
tamotsukondo.com

Modedesign, Muster und Mode-Illustration mit Adobe Illustrator
Grundlagen und fortgeschrittene Anwendungen mit Adobe
Modedesign, Muster und Mode-Illustration mit Adobe Illustrator
Grundlagen und fortgeschrittene Anwendungen mit Adobe Illustrator für die Visualisierung von Mode- und Accessoiredesign, Mode-Illustration und die Konstruktion/Zeichnung von Flächenmustern/Rapporten.
Adobe Illustrator ist aufgrund seiner umfassenden Werkzeuge und Funktionen ein mächtiges Programm für die Darstellung von Mode – von technischen bis künstlerischen, experimentellen Anwendungen und dem Mix mit analogen Zeichnungen. Voraussetzung sind Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer. Ein eigenes Thema/gestalterisches Konzept ist außerdem grundlegend für die Umsetzung als Mode-Illustration (z. B. eigene Entwürfe, die mit Adobe Illustrator visualisiert werden sollen, Portfolio). Keine Grundkenntnisse notwendig.
Die Basics finden als Gruppenuntericht statt.
Eigene Projekte werden gezielt und individuell betreut.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch
Kursdauer
1 Woche
Material/Ausstattung
Mac-Computerlabor. Software on desktop computers are only
in German. If you‘re English speaking please bring your own computer.
Teilnehmerzahl:
15
VOLKER FEYERABEND
geboren 1964 in Kellinghusen, lebt in Hamburg.
Studium FH Hamburg, Mode-Design und Illustration.
Seit 1997 Dozent für Mode-Illustration an der HAW Hamburg, Dept. Design.
volker-feyerabend.de

1. Woche: Basic Adobe Illustrator CS5
2. Woche: Advanced Adobe Illustrator CS5
Im Basic-Kurs werden die Grundlagen des Programms Adobe
1. Woche: Basic Adobe Illustrator CS5
2. Woche: Advanced Adobe Illustrator CS5
Im Basic-Kurs werden die Grundlagen des Programms Adobe Illustrator CS5 vermittelt, so wie der erste Umgang mit der Software anhand von Beispielen geübt.
Der Einstieg erfolgt über das Thema „Was macht eine Vektordatei besonders?“.
Es werden die Vorteile dieser Technik vermittelt, anschließend das Einrichten der richtigen Voreinstellungen und des passendem Dokumentformats. Danach werden die Teilnehmer gründlich
und Stück für Stück mit den unterschiedlichen Werkzeugen
und Fenstern anhand von Beispielen vertraut gemacht, um erste leichte Illustrationen mit den Zeichenwerkzeugen zu erstellen. Anschließend folgen Übungen in der Verarbeitung von Formen, sowie mit Maltechniken, Farbe und Schrift.
Im Fortgeschrittenem-Kurs werden die Grundlagen weiter vertieft und neue Arbeitsweisen eingeführt.
Grundsätzlich werden wir Grafikeffekte, Farbgruppen, Transparenzen, Aktionen und Druckvorbereitung eingehend behandeln und vertiefen. In beiden Kursen zusammen wird das gesamte Funktionsspektrum von Adobe Illustrator CS5 vermittelt, besonderer Schwerpunkt des Unterrichts liegt jedoch auf dem Erstellen von und dem Arbeiten mit Illustrationen.
Die Kursarbeit beginnt täglich zunächst mit Gruppenunterricht, in dem beispielhaft die Funktionen des Programms verdeutlicht werden. Die zweite Tageshälfte dient dann zur Einzelarbeit mit individueller Betreuung.
Während dieser Phase besteht die Möglichkeit an eigenen Projekten (Illustration, Comicfigur, Logo) zu arbeiten und die gelernten Techniken anzuwenden, auszuprobieren, auftretende Fragen zu klären.
Grundlegende Computerkenntnisse sind Voraussetzung.
Gute Kenntnisse in Adobe Photoshop oder anderen Adobe-Programmen sind hilfreich, aber nicht erforderlich.
Kurssprachen
Deutsch, Englisch (software on desktop computers are in German. If you are English speaking, please bring your own computer)
Kursdauer
1 Woche Basic /1 Woche Advanced
Kursmaterial/Ausstattung
Für den Kurs steht ein Mac-Computerlabor zur Verfügung.
Es entstehen Kosten für Kopien/Ausdrucke.
Teilnehmerzahl:
15
SEBASTIAN KATSURA
geboren 1982 in Hamburg
2010 Abschluss des Studiums Illustrations- und Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg
Seit 2010 Trainer für Animationen beim NDR
Seit 2010 Lehrbeauftragter für Zeitbezogene Medien an der HAW Hamburg.
Seit 2011 Zertifizierter Adobe Experte
www.sebastiankatsura.com

Der rote Rahmen des SPIEGEL
Titelbilder von Magazinen sind extrem wichtig für den ersten äußeren Eindruck einer gut gemachten Publikation. In diesem
Der rote Rahmen des SPIEGEL
Titelbilder von Magazinen sind extrem wichtig für den ersten äußeren Eindruck einer gut gemachten Publikation. In diesem einwöchigen Kurs gibt es erstmalig die Möglichkeit, praxisnah an der Entstehung eines SPIEGEL-Titels beteiligt zu sein
– eines fiktiven Covers, allerdings mit einem echten SPIEGEL-Titelgrafiker als Kursleiter: Stefan Kiefer ist seit 12 Jahren Ressortleiter Titelbild beim SPIEGEL und wird mit den Kursteilnehmern eine Woche lang unter realistischen Bedingungen, mit hohem Zeitdruck und einem eng gefassten, aktuellen Thema aus Politik oder Gesellschaft „echte“ SPIEGEL-Titel entstehen lassen – eine wirkliche Herausforderung für alle Beteiligten.
Das berühmte SPIEGEL-Rot wird den Rahmen dieses Kurses bilden, darin darf frei gestaltet und gedichtet werden.
Es gibt keine Vorgaben zur Technik, alles ist erlaubt.
Allerdings sollte allen Entwürfen eine originelle Idee zugrundeliegen – das ist das wichtigste und schwierigste Kriterium.
Stefan Kiefer über die SPIEGEL-Titel:
„Das Wichtigste eines guten Covers ist eine ungewöhnliche, provokante und möglichst noch nie gesehene Idee, ihre handwerklich herausragende grafische, fotografische, typografische oder illustrative Umsetzung und eine kluge Titelzeile, die am Besten auch noch einen Sprachwitz in sich trägt.“
Kurssprachen
Deutsch/Englisch
Kursdauer
1 Woche
Kursmaterial/Ausstattung
Für den Kurs steht ein Mac-Computerlabor zur Verfügung.
Es entstehen Kosten für Kopien/Ausdrucke.
STEFAN KIEFER
geboren 1957 in Westerland auf Sylt, lebt in Hamburg.
1979-83 Studium der Illustration/Pressezeichnung an der Fachhochschule Hamburg bei Prof. Marianne Weingärtner.
1983-1991 freischaffender Illustrator u.a. für SPIEGEL, Stern, Rowohlt, Team BBDO, Lindas, Scholz & Friends.
1991-96 Art Director in einem internationalen Design-Team in den Niederlanden.
Ab 1996 Titelgrafiker beim SPIEGEL.
Seit 2000 Ressortleiter/Art Director Titelbild DER SPIEGEL.
www.spiegel.de/spiegel/print/
Unsere Kurse werden begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm:
Präsentationen der Gastprofessoren, Vorträge, Filme, Konzerte und Feste bieten Teilnehmern und interessierten
Besuchern neben der Kursarbeit neue Inspirationen und gegenseitigen Austausch.
Das Rahmenprogramm 2012 ist noch in Arbeit ! Sobald es fertig ist, steht es an dieser Stelle zum Download bereit.
Um bis dahin einen kleinen Eindruck zu bekommen, finden Sie hier solange das Rahmenprogramm von 2011.
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